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One way ticket to hell?

Alles kam, wie zu erwarten war.

 

Ich kam kurz vor knapp am Flughafen in Weeze (Wo? - Ja habe ich auch gefragt!) an und musste an der langen Schlange verbittert wartender Fluggäste vorbei sprinten um noch in meinen Flieger zu kommen. Last Boarding: 6:20 Uhr - Um 6:19 komme ich aus dem Duty-Free Shop gerannt.

Da ich natürlich die letzten Stunden vor dem Aufbruch zum Packen, anstatt zum Schlafen genutz habe, blieb die halbe Stunde zwischen Start und Landeanflug die einzige Erholung in dieser Nacht. (Vermutlich können keine Stewardessen so unfreundlich die Kopfhörer aus den Ohren ziehen, wie die von Ryanair)

Ankunft in Stansted-London. Erste Verständigungschwierigkeiten beim Kauf eines Bustickets. Wo zur Hölle ist Plattform A6??

Die Überraschung: Selbst im Starbucks schmeckt der englische Kaffee wie Tee!

Das Hostel erfüllt zwar nicht was die Fotos versprechen, ist aber ein Traum im Vergleich zu dem Loch, in welchem wir letztes Jahr "gewohnt" haben. Btw: Angeblich ist gestern die Zentrale des Lokalen Internet-Providers abgebrannt, daher erst heute mein  erster Eintrag.

Nachts ist es hier relativ ruhig, ich habe eine gemütliche Lounge mit WiFi und anständigem Cappuccino. Das Essen ist mit 5 Gbp pro Mahlzeit sehr günstig und recht lecker und Abends kann man in einer hauseigenen Bar noch nette Leute aus 317 verschiedenen Länder treffen. (Und der 2. Gast mit dem ich gesprochen habe kam aus Münster)

Trotz meines akuten Schlafmangels, hatte ich genug Adrenalin mir sofort die Gegend anzuschauen, ein local pay-as-you-go cell zu besorgen, eine 1Week-Oystercard  für die Tube zu kaufen und mir meine erste Abfuhr von der HSBC-Bank zu holen.

1. Problem: Keine Bank gibt einem Non-Residental ein Konto, ohne 12-Month-Contract und ein Income von 24.000 Gbp!!

Wo ist deren Risiko? Keine Ahnung! But realise: Its a great pleasure for you to give them your money!

Lösung: Offen!

 

Später am Tag, als ich fast über meinem Bigmac (genau so schlecht wie in Deutschland) eingeschlafen wäre, rief mich Issy (der Mann meines Vertrauens im Vapi-London) an und lud mich ein doch sofort mal vorbei zu kommen. Aufgerafft und weiter gehts.

 

Btw: Als ich aus dem Flugzeug stieg und den strahlend blauen Himmel sah, freute ich mich wie Rumpelstielzchen, da es mir eine riesen Freude gewesen wäre den vielen Miesmachern ("Was willste denn in London, da regnets doch eh nur" eine lange Nase machen zu können.

Inzwischen regnete es in Strömen.

 

Das Londoner Vapiano erstreckt sich über 2 Etagen, ist recht verwinkelt und sehr gemütlich eingerichtet. Die Getränke-Karte weicht sehr stark vom üblichen Angebot ab, aber ansonsten ist Vapiano halt Vapiano. Nachdem ich alle wichtigen Leute kennen gelernt hatte, fühlte ich mich schon zuhause.

 

Die Einladung: "Du kannst morgen früh um 10 deinen Probetag beginnen" ließ mich dann allerdings doch an meinen völlig ausgelaugten Körper denken.

 

Ein schnelles First-Day abschluss Bier an der Hostel-Bar, ohne Blick nach rechts oder links und ab ins Bett. - Das ich noch meine Hose ausziehen konnte, war auch alles.

3.4.10 03:13

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