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3 Tage wach

Ja, ich lebe noch und ja, ich habe auch vor nochmal wieder was zu schreiben! :P

 

Hier also mal ein kurzer Überblick über die Ereignisse der letzten Tage:

 

Am Freitag hatte ich endlich mal frei! Nachdem ich also den fehlenden Schlaf der letzten Tage nachgeholt hatte, habe ich das tolle Wetter genutzt und bin ein bisschen durch London gelaufen. Habe mir ein paar Parks angeschaut, war am Trafalgar Square und bin mit dem Thames-clipper über die Themse geclippert.

Eigentlich wollte ich danach nur noch endlich mal ins Gym gehen und nen ruhigen Abend zuhause machen. Auf dem Weg zum Gym (welches direkt am Oxford-Circus liegt) rief unglücklicherweise ein Arbeitskollege an und schlug vor spontan zu grillen, weil das Wetter ja so schön sei.

... Grillen, Sport, Grillen, Sport, Grillen, Sport .... Die Entscheidung fiel nicht schwer!

 Gesagt getan, viel Fleisch, viel gute Laune und natürlich auch viel Alkohol, also bin ich gleich da geblieben.

 Am nächsten Tag rief 20 Minuten nach dem Aufstehen, während wir uns noch Gedanken ums Frühstück machten, ein anderer Arbeitskollege an. Er sei grade mit ein paar Freunden auf dem Weg in den Park um zu grillen. Das Wetter sei ja so schön!

Da wir noch Fleisch über hatten und das Wetter ja auch so schön war, sind wir halt gleich gestartet.

'Außer mir freuten sich über den selbst gemischten Sangria, etwa 15 Spanier, 5 Italiener und ein Deutscher der Spanisch spricht.

Der Multikulturelle-Austausch war perfekt - ich habe mich jedesmal gefreut, wenn ich ein Wort verstanden habe, auch wenn mir das nur selten geholfen hat das Thema der Unterhaltung zu erfassen ...

 

Leider musste ich ab 16 Uhr arbeiten, was ich auch bis 1:30 tat.

 

Ungünstigerweise war für den Sonntag-Morgen um 8 Uhr ein verpflichtendes Meeting angesetzt, welches den Teamgeist fördern und uns nebenbei mit den neuen Specials vertraut machen sollte.

1:30 Uhr Feierabend, 2:30 Uhr zuhause, um 3 Uhr im Bett, 6 Uhr wieder aufstehen. - Das geht nicht!

 

Da kam mir der Vorschlag einiger Kolleginnen, die mit mir Schlussdienst hatten, doch einfach noch was trinken zu gehen, sehr vernünftig vor!

Und wo geht man hin, wenn man spät noch was trinken will und keine 25 Pfund eintritt zahlen möchte?

- Na klar: Ins Casino!

Die Stimmung war gut, der Alkohol war trotzdem teuer. Alle mal die Hand heben, die schonmal 32 Pfund für 2 doppelte Vodka-Redbull gezahlt haben!

Da wir ja im Casino waren habe ich mich auch von einem unserer Stammgäste überreden lassen, wenigstens einmal mitzuspielen. Er saß am Tisch, ich habe gesetzt und gesagt was er tun soll.

Black-Jack! Veni, vidi, vici! Aus 10 mach 50! Das war nett

Ab 4 Uhr darf auch das Casino keinen Alkohol mehr ausschenken, was dann zu solchen Bildern geführt hat:



 

Fragt mich nicht, was sie dazu veranlasst hat unbedingt das Straßenreinigungsgerät fahren zu wollen, aber es war urkomisch!! :D

 

Die verbleibenden 3,5 Stunden haben wir dann dazu genutzt, vom Leicestersquare über den Trafalgar-Square, durch den St. James-Park (Sau schön bei Sonnenaufgang und ohne Touristen), über den Prozessionsweg ihrer königlichen Majestät und an der Constituion vorbei wieder zum Vapiano zu laufen.

Noch schnell nen Frühstück bei McDonalds und ein paar pain-killer vom off-license und rein ins Meeting.

Das Meeting war im Nachhinein betrachtet ein bisschen albern. Auch wenn ich mich über verschiedene Pasta- und Pizza-Gerichte morgens um 8:30 Uhr freue, waren die Polonaisen durch den Laden und der Kreis, bei dem sich alle bei den Händen halten und mit geschlossenen Augen andächtig "We are the Champions" lauschen ein wenig übertrieben ...

Um 12 Uhr war der ganze Spaß endlich zuende. Da ich aber um 16 Uhr wieder arbeiten musste, hätte es sich wieder nicht gelohnt nach Hause zufahren. Also habe ich mich ein paar Spaniern von der Pasta angeschlossen, die es für ratsam hielten einfach in der Zeit in den nächsten Pub zu gehen und ein paar Bier zu trinken.

Die Schicht am Abend zog sich dann doch etwas länger hin als gewöhnlich und ich habe zugegebenermaßen ab und an gedacht, dass ein Bett jetzt nicht verkehrt wäre.

 

Alles in allem also ein nicht sonderlich erholsames Wochenende!

 

Verdammter Abschließwahn! Am Montag war ich zu spät auf der Arbeit, weil einer meiner Mitbewohner jetzt tatsächlich auch noch das 4. Schloss (welches man von innen über den Türknauf öffnet) abgeschlossen hat. War schonmal jemand in seinem eigenen Haus eingeschlossen? 20 Minuten der Raserei und 2 Telefonate, bis ich es durch die Hintertür zum Garten rausgeschafft hatte ...)

Wer jetzt schmunzelt sollte sich was schämen!

 

Gestern hatte ich dann einen 45-minütigen Termin bei Barclays. Die wollten erstmal unmengen von Informationen von mir, bevor sie mir irgendwelche Zusagen machen. Das sie mein Lieblingsessen nicht wissen wollten, ist auch alles!

Kennt ihr noch den Vorgänger des heutigen Facebook? Das Freundschaftsbuch, in das jeder Freund seine Hobbys, seine Lieblingsfarbe und sein Lieblingstier eingetragen hat?

So ähnlich muss das Profil aussehen, welches Barclays jetzt von mir hat!

Umso erfreulicher das Ergebnis: Ich habe ein eigenes Bankkonto! Alles drin: Konto, Sparbuch, online Banking, Handyversicherung, Concierge-Service ... 5 Pfund im Monat, aber monatlich kündbar! Sehr geil!

Jetzt kann ich auch endlich meinen Latte Macchiato mit Karte bezahlen, so wie es die meisten Engländer tun!!

 

Heute ist der einzige Tag in der Woche, an dem ich frei habe! Das ist schon ein Grund mal ein bisschen ausgelassen zu sein!

Das Wetter ist heute nur mittelmäßig, daher müssen wir heute auch nicht grillen gehen Ich werde es heute also tatsächlich mal ins Gym schaffen und danach noch mit ein paar Kollegen/innen was trinken gehen.

 

Enjoy your day everybody!

 

PS: Hat zwar absolut nichts mit der Sache zu tun, aber vielleicht erinnern sich noch einige daran, was ich in einem meiner ersten Blogs über die Nutzung der Rolltreppen gesagt habe!? Please stand on the right side!

 



 

Ohne Worte!

3 Kommentare 29.4.10 17:55, kommentieren

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Sicherheit und Staatsgewalt

Es gibt Momente in denen man auch einfach mal "Nein!" sagen können muss. Diese erkennt man nur leider meist erst später.

Ich hatte also kein freies Wochenende ... Nachdem der Samstag Abend hinter der Bar ordentlich Nerven gekostet hat, war von dem verbleibenden freien Sonntag dann nicht mehr so viel über, als ich es auf die Beine geschafft hatte. Das Grillen am Abend bei letzten Sonnenstrahlen war dafür um so besser. Da kann man sich dann auch mal nen Bier gönnen, oder zwei!

Die meisten Nachfragen zu meinen Erfahrungen beziehen sich bisher auf das Nachtleben in London. Leider kann ich hierzu noch überhaupt nichts sagen! Späte Schichten, frühe Aufstehzeiten oder mangelnde soziale Kontakte haben es bisher leider unmöglich gemacht sich einfach mal in einen der hunderten Clubs, an denen ich nach Feierabend immer sehnsüchtig vorbeifahre, zu stürzen und mein Erfahrungsspektrum um diese interessante Nouance zu bereichern. Ich werde aber selbstverständlich auch dieses Thema behandeln, sobald es was zu sagen gibt!

An dieser Stelle möchte ich mich übrigens mal für die Zuneigungsbekundungen zu meinem Blog und die ermutigenden Nachrichten bedanken! Da weiß man wenigstens das sich auch jemand für den ganzen Kram hier interessiert

 

Die dritte verdammt arbeitsintensive Woche im Vapiano ist abgeschlossen. Da ich bekennender Workoholic bin, fällt es mir schwer jetzt mal einzugestehen, dass diese Arbeit in dieser Intensität echt ganz schön schlaucht! Braucht also keiner zu denken, dass ich hier nur Urlaub mache

 

Was ich in meinem letzten Blog zum Thema "Deutsche im Vapiano" und deren Abwechslungsreichtum geschrieben habe, war vielleicht ein bisschen übertrieben. Denn mal ehrlich: Niemand der jemals englische Küche probiert hat, kann es ihnen verübeln! Ich erspare es mir in diesem Blog auf englisches Essen, Kaffee oder Bier einzugehen. Vielleicht ein anderes mal ...

 

In der ersten Woche hat Izzy mich mehrfach darauf hingewiesen wo ich am besten meine Wertsachen trage, welche Situationen man vermeiden sollte und wie man Nachts auf der Straße mit den Leuten umzugehen hat, die einen komisch anquatschen. Letzteres ist tatsächlich häufiger der Fall. Sei es nun, weil sie irgendwo ein Taxi haben und dich damit nach Hause fahren wollen, weil sie Kleingeld haben wollen oder weil sie einfach nur kommunikationsbedürftig und/oder betrunken sind. Zum Beispiel sitzt jeden Abend, wenn ich die Oxfordstreet zu meiner Bushaltestelle entlang laufe ein sehr skurril aussehender Typ auf ein und der selben Bank und wünscht mir einfach nur eine gute Nacht! An all diese Typen gewöhnt man sich aber ziemlich schnell. Als mich mein Arbeitskollege letzten Freitag fragte, ob ich mich allgemein in London sicher fühle, habe ich das eigentlich recht ehrlich be-ja-hen können. Außer vielleicht an der Wood Green Station, wo ich von der U-Bahn in den Bus umsteige. Es wäre jetzt sehr unmännlich zu sagen, dass ich dort Angst habe - ich versuche aber soweit möglich zu vermeiden, dort nachts warten zu müssen

 

Den Londonern selbst scheint es da anders zu gehen! Wie sicher jeder weiß, kommen in London auf 8 Millionen Menschen knapp 2 Millionen Kameras! Jedes mal wenn ich mich auf der Straße kratze, hoffe ich, dass ich grade einer der 3 unbeobachteten bin ... Aber auch ansonsten scheinen die Londoner ein sehr ausgeprägtes Sicherheitsbedürfnis zu haben. Aufgefallen ist mir das beispielsweise, als ich 30 Minuten lang mit einem Apfelgriebsch in der Hand durch die Gegend gefahren bin. Fröhlich meinen Apfel essend, dachte ich als ich in Wood Green in die U-Bahnstation lief natürlich nicht darüber nach, ob ich ein Problem mit der Entsorgung bekommen könnte. Denn als deutscher ist man es gewohnt an jedem von Menschen besuchten Ort auch Mülleimer vorzufinden. Nicht so in London! Um ganz sicher zu gehen habe ich auch auf dem Rückweg nochmal drauf geachtet. Es gibt wirklich keinen Mülleimer in oder in näherer Umgebung einer U-Bahnstation! Zweck? Wie immer - Terrorismusprävention. (Meiner Meinung nach ähnlich sinnvoll wie das Verbot von Nagelfeilen in Flugzeugen - purer Aktionismus) Die Londoner Tube ist das älteste und längste UBahn-Netz der Welt. Schon 1863 fuhr die erste Dampflock betriebene UBahn auf der heutigen Metropolitan Line. Ob es damals schon keine Mülleimer gab oder ob diese erst als folge der Anschläge am 7. Juli 2005 abgeschafft wurden weiß ich nicht. Was ich aber weiß, ist dass es unmengen von Geld kosten muss die Tube trotzdem sauber zuhalten! Oder sind hier die vielen Kameras sinnvoll? Jedenfalls scheint auch mein Vermieter sehr sicherheitsvernarrt zu sein. Wir haben ungelogen 4 Türschlösser! Und irgendeiner meiner Mitbewohner schließt echt jeden Abend alle 4 Schlösser ab, nur damit ich sie dann wieder aufschließen kann, wenn ich nach Hause komme ...

 

Auch wenn die Londoner im allgemeinen wenig Respekt vor Gesetzen haben - ich erwähnte bereits das Verhältnis zu Ampeln - haben sie vor der Exekutive definitiv Respekt! Bei Nacht pinkeln die Leute fröhlich mitten auf die Bondstreet, kommt aber ein Bobbie vorbei, dann sind sie flink wie die Wiesel. Bobbies dürfen zwar keine Pistolen tragen, ihren Schlagstock benutzen sie aber angeblich um so lieber. Selbst wenn die Kontrolleure in den Bus einsteigen, verstummen plötzlich alle und sitzen still! Wer die Szene aus Harry Potter 3 kennt, in der die Dementoren in den Hogwartsexpress steigen, der kann sich ein Bild machen ...

Die Polizeipräsenz ist hier ungemein hoch. Wenn ich mit dem Nachtbus fahre kommt echt spätestens alle 2 Minuten ein Polizeiwagen mit Blaulicht vorbei! Bin ich froh, dass mein Haus abseits der Hauptstraße hinter einer Kirche liegt und mein Zimmer zum Garten raus geht  

Den Nachtbus mag ich übrigens immer noch nicht! Am Wochenende stand ich schon zum zweiten mal mit einer Horde betrunkener irgendwo im nirgendwo und habe gefrohren, weil mein Bus eine Panne hatte ...

 

So, das muss für heute erstmal reichen. Wer jetzt denkt: "Mensch der hat doch sonst immer so eine saubere Grammatik und macht auch nie so viele Rechtschreibfehler..." dem sage ich: Guck mal auf den Tacho!!

Es ist halb 6, es wird hell, die Vögel sind schon munter und ich muss jetzt zur Arbeit. Getränkelieferung

 

PS: Kleines Schmankerl für alle schadenfreudigen - Mein erstes Gehalt habe ich, mangels Bankkonto, per Scheck bekommen. Aber was zur Hölle stellt man mit einem Verrechnungsscheck ohne Bankkonto an?? Der Begriff hierfür ist übrigens vicious circle ...

3 Kommentare 21.4.10 06:44, kommentieren

Nur nen kurzer Newsflash

Konto-Problem gelöst. Einer der Manager hat sich bereit erklärt, dass ich sein Konto mitbenutzen kann, nachdem Issy seine Bank-Karte leider mit nach Korea nehmen musste. Ich bekomme also diese Woche das erste mal Geld

 

Vertrag unterschrieben, da ich endlich genug Daten angeben kann, ohne illegal zu arbeiten oder sogar verdacht erwecken zu können den Terrorismus zu unterstützen! (Kein Scheiß, das Problem wurde mir vorher so dargelegt! - Aber zum Thema Sicherheit in London kommen wir sicher noch)

Das Problem ist auch aus der Welt!

 

Morgen noch eine 13 Stunden-Schicht und dann Wochenende. Und ich habe frei!!

 

Dann gibt es bestimmt auch wieder einen längeren Blog.

 

Bis dahin allen ein schönes Wochenende!

2 Kommentare 16.4.10 03:46, kommentieren

Eindeutig zuviele Deutsche

Nach einer sehr arbeitsreichen ersten Woche im Vapiano, denke ich sagen zu können, dass ich mich bereits ganz gut eingelebt habe.

 Inzwischen weiß ich was ein "White Spritzer" ist, verstehe die wünsche der Kunden in 80 % der Fälle schon beim ersten mal und nachdem gestern eine Dame beim ersten Schluck von meinem Amore glücklich geseufzt hat, bin ich jetzt auch überzeugt, dass ich das Zeug zum Cocktail-Mixer habe!

 

Im Grunde läuft ja alles wie in Deutschland. Die Gäste allerdings sind in London etwas anstrengender. Allen die ewig auf die "arroganten und unfreundlichen" Gäste in Münster schimpfen, muss ich jetzt leider sagen: Ihr macht euch gar keine Vorstellung!! 

Der Gast ist König, bekommt hier eine ganz neue Bedeutung! Wir haben jede nur erdenkliche Spirituose griffbereit, damit auch wirklich kein Wunsch offen bleibt. Normalerweise bin ich vom Vapiano eine feste Produkt-Palette gewohnt. Was nicht drin ist, gibt es auch nicht. Hier allerdings wird versucht jeden Wunsch des Gastes, sofern irgendwie möglich, umzusetzen. 

Da die Softdrinks im Vapiano bekanntlich das teuerste sind, wird hier gratis Leitungswasser, aus auf der Bar platzierten Pitschern, feil geboten. Gestern hätte ich fast körperlich werden müssen um den Gast daran zu hindern, entgegen meiner Bitte, den Pitscher nicht mit an den Platz zu nehmen.

 

10 Cocktails sind Standart, der gute Barkeeper kann allerdings unbegrenzt mehr. Während es für gewöhnlich 1 bis 2 Biersorten in einem Vapiano gibt, haben wir hier regelmäßig wechselnd etwa 10.

 

All diese Tatsachen bewirken natürlich, dass man an einem mäßig gut besuchten Tag schnell mal aus der Ruhe kommen kann. Von der Besucherzahl her, kann das Vapiano London absolut nicht mit Münster mithalten. Da man aber pro Gast mindestens 3 mal so lange braucht, artet das ganze an einem Samstag schon schnell mal in Stress aus.

 

Wie bereits erwähnt haben sich meine Fähigkeiten im alltäglichen Sprachgebrauch schon deutlich gebessert. Inzwischen frage ich mich allerdings, ob das Vapiano zu diesem Zweck wirklich die beste Lösung war. Das erste was mein Supervisor mich gefragt hat, war: "How is?" --- Hä? Was ist How is? Das ist kein Satz! Da im gesamten Laden 5 Deutsche, 4 Ungarn, 3 Slowenen, 6 oder 7 Spanier, 4 Italiener und eine ganze Menge anderer Nationalitäten, aber nur 1(!) Engländer arbeitet sprechen die meisten meiner Kollegen kaum besser Englisch als ich. Auch die Gäste sind nur in den seltensten Fällen Residentals. Und woher kommen natürlich die meisten Gäste? Na klar! Spätestens jeder dritte ist deutscher!

 

Als ich gestern während meiner Pause draußen vor der Tür stand, lief eine Gruppe Deutscher vorbei. Und wie zu erwarten: "Ah, ein Vapiano! Das kenne ich! Lass uns da rein gehen! Ich weiß sogar schon was ich esse ..." 

Wer probiert auch schon gern was neues aus ...

3 Kommentare 14.4.10 15:15, kommentieren

Vapiano London

Hallo allerseits!

 

Die Blumen im Garten blühen, das Wetter ist klasse und die Menschen auf den Straßen sind gut drauf! Ich kann definitiv verkünden: Es ist Frühling!

 

Und wo halte ich mich da auf?

 

 Das Vapiano London

 

Das Vapiano liegt in der Great Portland Street, die von der Oxfordstreet abgeht.

 

Oxfordstreet meets Great Portland Street

 

Hier mal einige Bilder:

 

Host-Section

 

Restaurant downstairs

 

Bar downstairs

 

Lounge downstairs

 

Restaurant upstairs

 

Bar upstairs

3 Kommentare 14.4.10 14:47, kommentieren

Bilder

Nagut, ich muss zugeben es lag an mir, dass man die Bilder nicht sehen konnte...

 

Hier also die ersten:

 

Rückseite vom Garten aus

 

Schöner großer Garten, mit allen Utensilien für große Grillpartys. (Mit dazugehörigem Gärtner)

 

Eingangsbereich

 

Gästezimmer in welchem ich derzeit nächtige. Larger then it seems!!

 

Eins der Wohnzimmer 

 

Küchen mit allem was man nur irgendwie brauchen kann

 

Unten außerdem eine Toilette, ein Esszimmer und ein Zimmer in dem einfach nichts ist!!

 

Treppe  nach oben. Oben sind weitere 5 Schlafzimmer, sowie 2 Bäder. Theoretisch müssten da oben 3 Personen leben, habe aber außer einer jungen Engländerin die im Film-Business tätig ist noch niemanden gesehen oder gehört.

 

Das sind wie gesagt bisher nur ein paar Bilder. Weitere Bilder vom Haus gibt es, sobald ich mein Zimmer  bezogen habe und ich mal wieder bei Tageslicht dort bin.

 

Werde dann in den nächsten Tagen auch mal das Vapi, die Oxford-Street und was mir sonst noch so vor die Linse kommt knipsen. Bis dahin weiter die Phantasie spielen lassen!

1 Kommentar 7.4.10 22:31, kommentieren

Nägel mit Köpfen

Ich hatte bis gestern ungefähr 40 schriftliche Angebote, mir ein Zimmer anzuschauen und round about 20 "Flags", die mir sagten "Deine Anfrage trifft mein Angebot".

Eigentlich hatte ich auch vor, einen regelrechten Wohnungsmarathon zu machen und die beste aus hunderten auszuwählen.

Wie ich bereits erwähnte lebt es sich deutlich unentspannter, um so mehr Unsicherheiten man hat.

2 Wohnungen habe ich gestern Morgen gesehen - Rubbish! - Both !!

Die Anzeigen waren wirklich noch die am besten klingenden von allen, daher habe ich diese Landlords als erstes kontaktiert. Nach den beiden Besichtigungen war mein Mut erstmal am Boden.  Die Wohnungen waren runtergekommen, 4 Wochen Miet-Vorauszahlung und 6 Wochen Deposit. (Meine Nachfrage ob ich die Kaution umgehend zurück bekomme, sobald ich ausziehe, konnte nicht eindeutig beantwortet werden!)

Zwei weitere Angebote schieden schon während des Telefonats aus, denn eine Wohnung für lediglich 3 Monate zu finden ist mal wieder nicht leicht...

 

Blieb ja immernoch das Angebot von Izzy sein "Zimmer" zu übernehmen, während er in Korea ist (für 8 Wochen).

Großes Haus in ruhiger Straße, direkt hinter einer Kirche. 30 Minuten zur Innenstadt und 3 weitere Mieter, die man kaum sieht. (Habe ich bisher wirklich noch nicht gesehen) Schöner Garten, lauter ungenutze Räume - 530 ppm!

Das Interieur und die Atmosphäre erinnern mich an das Haus meiner Großeltern. Da fühlt man sich doch sofort wohl! Stuck an den Wänden, hohe Decken und schwere Kronleuchter. Soweit ich das bisher einschätzen kann ein Volltreffer für Londoner Verhältnisse!

Der vernünftige Fachman würde jetzt sagen: Lass dir Zeit, schau dir weitere Angebote an und entscheide dann.

 

- gekauft -

 

Ich hingegen bin nur froh eine von vielen Unklarheit beseitigen zu können!

Vorerst im Gästezimmer einquartiert, fühle ich mich sofort wohl!Die Gegend ist nett und ich finde alles was ich brauche innerhalb weniger Minuten. Gehts denn besser?

 

Einige Fotos kann ich schon anhängen, weitere folgen sobald ich mein tatsächliches Zimmer bezogen habe. (Freitag)

 

Ps: Von da an ist das Gästezimmer wieder frei. Besucher sind also herzlich willkommen

 

1 Kommentar 4.4.10 22:37, kommentieren